wie-heizt-du-wirklich-am-guenstigsten

Entscheidungskriterium Preis: Wie heizt du wirklich am günstigsten?

Die Frage nach dem richtigen Heizungssystem stellt sich bei jedem Wohnraum. Dabei ist es egal, ob du gerade neu baust oder eine Wohnung bzw. ein Haus sanierst. Jede Verkaufsbroschüre verspricht dir die beste Heizungsvariante. Nachvollziehbare und verständliche Erklärungen und Vergleiche, gibt es kaum. Wir wollen dir in diesem Beitrag daher genau das bieten.

In diesem Beitrag erfährst du:

  • Welche drei Faktoren sind entscheidend für die Kostenwahrheit
  • Anschaffungskosten: Sind moderne Heizungssysteme wirklich teurer als klassische?
  • Energiekosten: Wo sie entstehen und wann sie sich vorteilig auf die Gesamtkosten auswirken
  • Wartungskosten: Wie viel muss für die Instandhaltung getan werden und was kostet es?
  • Fazit: Preis transparent aufschlüsseln hilft

Welche drei Faktoren sind entscheidend für die Kostenwahrheit?

Immer wieder wird vom besten Preis-Leistungsverhältnis gesprochen. Doch was bedeutet das eigentlich? Die Wahrheit sieht nämlich meist ganz anders aus: Für viele ist im ersten Entscheidungsschritt nicht das Verhältnis für Preis und Leistung entscheidend, sondern vielmehr die wirklich anfallenden Kosten.

Diese echten Kosten entstehen durch:

  1. Anschaffung
  2. Energieverbrauch
  3. Wartungskosten

Auf unserer Seite „Heizsysteme im Vergleich“ haben wir dir die Kosten bereits in einer Tabelle gegenübergestellt. Hier in diesem Blogbeitrag wollen wir jedoch für noch besseres Verständnis sorgen.

Daher gehen wir mit dir die anfallenden Kosten ausführlich Schritt für Schritt durch.

Anschaffungskosten: Sind moderne Heizungssysteme wirklich teurer als klassische?

Musst du dich bei deinem Neubau oder deiner Renovierung für ein Heizungssystem entscheiden, dann werden dich (und deine Geldbörse) vermutlich zuerst die Anschaffungskosten interessieren.

Diese Anschaffungskosten können je nach System ziemlich weit auseinanderliegen. Zudem ist es oft schwierig, da man leicht dazu neigt, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Gerade beim Heizen und Kühlen ist das so.

Auch in unserem Vergleich hinkt die Gegenüberstellung an einigen Stellen. Allerdings eher zu unserem eigenen Produktnachteil, da unsere Heizung beispielsweise auch das einzige Heizsystem ist, das gleichzeitig kühlen kann.

Diese Kühlung kann sogar komplett ohne Energieverbrauch realisiert werden. Nicht ein einziges Watt muss dabei verbraucht werden.

Beim Heizvergleich ist es ähnlich: Nicht einmal die besten klassischen Fußbodenheizungen kommen an unseren Röhrenabstand von 8 cm heran, wodurch bei allen klassischen Systemen stärkere „Wellenschwankungen“ in der Bodentemperatur entstehen.

Dennoch braucht unser System den Preisvergleich nicht scheuen. Das wirst du gleich mit Staunen feststellen! In unserem Beispiel nehmen wir immer eine 100 Quadratmeter Wohnung an und stützen uns im Preisvergleich auf Werte, die wir marktüblich im Internet gefunden haben.

System „herkömmliche Heizkörper“

Beim „herkömmlichen“ Heizkörper benötigt es genauso wie bei Fußbodenheizungen oder Flächenheizungen Rohre im gesamten Haus bzw. der gesamten Wohnung. Hier entstehen Materialkosten und Arbeitsstunden.

Bei einer 100-Quadratmeterwohnung kommt man beim Einbau eines herkömmlichen Heizkörpersystems auf Kosten zwischen 3.500 Euro und 9.000 Euro – je nachdem, welche Ausstattung man haben will.

System „klassische Fußbodenheizung“

Klassische Fußbodenheizungen gelten derzeit als Standard. Sie sind etwas sparsamer als herkömmliche Heizkörper, allerdings schwankt die Qualität sehr stark. In Extremfällen hat man einen starken warm-kalt-warm-kalt-Effekt, der sich wellenartig über einen Raum ausbreitet.

Für unseren Vergleich nehmen wir durchschnittlich gute Fußbodenheizungen heran. Bei einer 100-Quadratmeter-Wohnung landen wir bei einem Preis zwischen 3.000 Euro und 4.500 Euro.

Das egger-System – von der Fußbodenheizung bis zum optimalen Raumklima

Schon vorweg sei gesagt: Keine klassische Fußbodenheizung kommt an den Standard-Röhrenabstand des egger-Systems von 8 cm heran. Dennoch liegen die Anschaffungskosten bei einer 100-Quadratmeter-Wohnung  für das egger-System bei 3.000 Euro.

Damit bewegen wir uns im unteren Preissegment, trotz des deutlich modernen und parallelen Systems. Wenn man 60 Quadratmeter Wandheizungsfläche dazu nimmt und so seine Wohnqualität noch verbessert, liegt man bei Anschaffungskosten von 7.600 Euro. Bei einem optimalen Klimasystem (Boden, Wand wie beschrieben und 40 Quadratmeter Decke) belaufen sich die Anschaffungskosten auf 10.800 Euro.

Wie man im nächsten Schritt sehen können wird, kommt bei gleichen oder nur leicht höheren Anschaffungskosten, eine große Energieersparnis hinzu.

Energiekosten: Wo sie entstehen und wann sie sich vorteilig auf die Gesamtkosten auswirken

Obwohl die Energiekosten zum Großteil (mehr als 90 Prozent) in den Wohnräumen entstehen, dreht sich die Diskussion beim Heizen meist um die Energiequelle. Dabei ist es für die Energiebilanz kaum von Bedeutung, wie die Wärme (oder bei Kühlung Kälte) erzeugt wird. Viel stärker sind die Auswirkungen durch die Übertragung der Wärme in die Wohnräume.

Zum Beispiel kostet laut Energieheld.de eine Kilowattstunde Energie bei einer Ölheizung 7,8 Cent und bei Gas 7 Cent. Du siehst: Wir bewegen uns bei einem Einsparungspotential von 10 Prozent.

Gehst du bei deiner Entscheidung den Weg zur Wärmeübertragung, so kannst du viel mehr Energiekosten sparen: Heizkörper oder auch Radiatoren genannt, benötigen eine Vorlauftemperatur von 50 bis 60 Grad. Klassische Fußbodenheizungen sind dabei schon besser, sie benötigen nur noch 30 bis 40 Grad Celsius Vorlauftemperatur.

Das heißt: Das Heizungssystem muss durch die Wärmequelle erst einmal auf diese Temperatur gebracht werden. Wie man sieht: Schon die klassische Fußbodenheizung bringt rund 20 Prozent Energieersparnis gegenüber den Heizkörpern. Das ist viel mehr, als man mit der Anpassung der Energiequelle je erreichen kann.

Das egger-System geht noch einen Schritt weiter: Weil es auf einen parallelen Fluss der Wärmeflüssigkeit setzt und nicht auf einen seriellen, beträgt die Vorlauftemperatur beim egger-System im Winter nur rund 25 Grad.

Das heißt: Das egger-System spart im Gegensatz zum herkömmlichen Heizkörper nur bei der Verlegung als Fußbodenheizung schon 30 Prozent der Energiekosten ein. Entscheidet man sich hier für ein Boden-Wand-System liegt die Einsparung bei bis zu 50 Prozent und bei Boden-Wand-Decken-Systemen bei bis zu 60 Prozent im Neubau und bis zu 90 Prozent im Altbau.

Nun kommt das Beste: Für das egger-System ist es unwichtig welche Energiequelle (Holz, Gas, Wärmepumpe, Ölheizung, Pellets etc.) du für dein Eigenheim wählst. Du kannst diese Ersparnis auch noch mitnehmen. Das egger-System funktioniert mit jeder Heizquelle.

Wartungskosten: Wie viel muss für die Instandhaltung getan werden?

Die Wartungskosten verteilen sich auf die Heizquelle (ob du mit Öl, Gas, Pellets, Wärmepumpe etc. heizt) und auf die Wartung der Heizelemente. Die Wartung der Elemente ist meist der günstigere Teil, da diese oft Jahrzehnte halten.

Im Schnitt fallen für die Heizquellen je nach Art zwischen 120 und 300 Euro an Wartungskosten pro Jahr an. Für die Elemente – Heizkörper, Fußbodenheizungsrohre – kommt es sehr stark auf die Ausführung an. Gerade bei klassischen Fußbodenheizungen entsteht durch die strenge Biegung und die serielle Wasserführung oft sehr hoher Druck auf die Rohre.

Wie lange diese Rohre der Belastung standhalten, hängt wiederum sehr stark von deiner gewählten Qualität ab, was wiederum zu teureren Anschaffungskosten führen kann.

Bei den egger-Elementen sollten bei dir gar keine Wartungskosten anfallen, da wir dir 50 Jahre Garantie auf unsere Teile geben. Laut Laborberechnungen halten unsere Elemente mehr als 150 Jahre. Durch die parallele Wasserführung entsteht nur sehr geringer Druck an den Elementkanten.

Einzig und allein, wenn du ein Element aktiv beschädigen solltest (z.B.: du bohrst direkt hinein), fallen dabei für dich Kosten an.

Bei der Heizquelle könntest du von vergleichbaren Zahlen für alle Heizungssysteme ausgehen. Allerdings geben wir zu bedenken: Da das egger-System nur rund 25 Grad Vorlauftemperatur benötigt und die anderen deutlich mehr, müssen auch die Heizquellen bei anderen Systemen deutlich mehr Belastung standhalten. Und das auf Dauer…

Fazit: Preistransparenz schafft Klarheit

Uns ist klar: Jeder, der baut oder renoviert, hat nur ein gewisses Budget. Bei topmodernen Systemen hat man oft Angst, dass diese zu teuer sein würden.

Dieser Faktencheck hilft dir hoffentlich dabei, deine Entscheidung fundierter treffen zu können und nimmt dir die Scheu, dich auch für unser Heizsystem des 21. Jahrhunderts zu informieren.

Rufe uns unverbindlich und kostenlos an (+43 5223 411 68 11) oder schreib uns eine E-Mail (kontakt@egger.ag). Wir beraten dich kostenlos zu unserem System. Wenn du Interesse hast, bekommst du ganz unverbindlich ein Angebot zugesandt und kannst zu Hause in Ruhe entscheiden.

Jetzt Mail schreiben und kostenlose Erstberatung erhalten!

Foto: © Jenny Sturm – fotolia.com