Baustelle-temperieren

Kompromisslose Temperierung – Kühlen und Wärmen mit einem System

Dass man mit einer Flächen-Temperierung und deren Strahlungswärme ein optimales Raumklima schafft, steht mittlerweile völlig außer Frage. Eine Flächen-Temperierung ist jedoch nicht ausschließlich nur für den behaglichen Betrieb im Winter da. Man kann mit einer Flächen-Temperierung im Sommer ebenso fantastisch kühlen, wiederum über Strahlungsaustausch und das völlig gesund (hygienisch, geräuschlos, zugfrei,…)

Da der Mensch generell auf zu warme und zu kalte Flächen sehr senibel reagiert, ist darauf zu achten, dass die Fußbodenflächen thermisch sehr gut und genau an die Körper-Oberflächen-Temperatur (Haut) angepasst werden, da der Mensch dort über die Fußsohlen direkten Kontakt (Wärmeleitung) hat.

Die Temperaturen der andere Flächen wie Wände und/oder Decken sind weniger sensiebel im Einfluß auf den Menschen, da hier keine direkte Berührung (Wärmeleitung) stattfindet, sondern Wärmestrahlung.

Daraus ergibt sich, dass über Wände und/oder Deckenflächen mehr „Kühlung“ realisiert werden soll als über die Bodenflächen. Optimale Ergebnissse erreicht man bei Kombination möglichst vieler Flächen.

Wie kommt man nun zu kühlem Wasser um die Flächen-Temperierung zum Kühlen nutzen zu können?

Herkömmliche Heizzentralen mit Holz, Öl, Gas, … können NUR warmes Wassser erzeugen. Um kaltes Wasser zum Kühlen zu erzeugen, müßte man im Sommer ein eigenes Kältegerät (Kaltwassersatz) betreiben.

Eine Wärmepumpe hingegen kann Beides…,  sie kann sowohl warmes Wasser als auch kühles Wasser erzeugen.

Eine sehr attraktive, intelligente und vor allem äußerst sparsame Variante ist, eine Kälte-Erzeugungsfläche in das Heiz-Kühl-System zu integrieren. Dies ist über eine zusätzliche Elementfläche unter oder in der Bodenplatte möglich, die wie ein Wärmetauscher zum Tauschen der Temperaturen dient. Im Bestand können solche Flächen alternativ auch im vorhandenen Keller, unter der Terrasse, unter dem Parkplatz usw. angebracht werden. So kann eine Kühlung auch ohne zusätzlicher Gerätschaft und zu geringstmöglichen Betriebskosten betrieben werden.

2 Kommentare
  1. Dirksen-Service GmbH
    Dirksen-Service GmbH says:

    Ja. wir sind überzeugt von der Qualität dieser Wärme/Kältequelle.
    Aber – wieso ist das kostenlos, wenn da ein Wärmetauscher betrieben wird? Immerhin muß man pumpen!

  2. Michael Hönig
    Michael Hönig says:

    Das ist natürlich richtig, dass das Wasser zirkulieren muss, und dass dies nur mit Hilfe einer Pumpe funktioniert. Der Betrieb einer Energiesparpumpe kostet am Tag keine 10 Cent und ist im Vergleich zu einer Energiequelle die erst kühles Wasser produzieren muss und zusätzlich eine Zirkulationspumpe betreibt, unserer Meinung nach, zu vernachlässigen.

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