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Checkliste Heizungskauf: Auf diese 7 Punkte solltest du achten!

Du baust und benötigst ein gutes Heizsystem oder du weißt, dass du deine alte Heizung austauschen musst? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür.

Nur, wenn du dich jetzt darum kümmerst, kannst du sicherstellen, dass der Winter für dich und deine Lieben gemütlich wird.

Damit du deine Wahl des besten Heizsystems allerdings auch richtig triffst, haben wir dir eine Checkliste zusammengestellt. In diesem Beitrag erfährst du die 7 wichtigsten Entscheidungskriterien für deine Heizung.

1. Achte auf die Anschaffungskosten!

Vielleicht gehörst du auch zu den Menschen, die im Leben auf die Kosten sehen (müssen). Legst du dir ein neues Verteilsystem und evtl. auch eine neue Heizquelle zu, kann es schnell ins Geld gehen.

Hier gilt: Nicht nur das Teuerste ist automatisch das Beste! Es gibt große Unterschiede im Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Qualität richtet sich nach der Höhe der benötigten Vorlauftemperatur. Je niedriger diese ist, umso mehr Möglichkeiten hast du in Hinblick auf die Heizquelle und kannst aus den effizientesten und günstigsten Modellen auswählen.

Allerdings gibt es neben den Anschaffungskosten noch einen Posten, der viel wichtiger ist – nämlich die laufenden Energiekosten!

2. Hinterfrage die laufenden Energiekosten!

Die Anschaffungskosten deines Heizsystems sind nach einem gewissen Zeitraum abbezahlt, mit den laufenden Energiekosten hast du jedoch ständig zu tun.

Deshalb haben die laufenden Energiekosten den wesentlicheren Einfluss auf deine Finanzsituation.

Auf das Verteilsystem kommt es an

Sieh dir genau an, wie viel Energie (kWh) deine favorisierten Systeme benötigen. Dazu zählt nicht nur die Heizquelle (Öl, Gas, etc.). Auch das Verteilsystem trägt einen wesentlichen Teil dazu bei.

Einen großen Unterschied gibt es z.B. zwischen Heizkörpern und Flächenheizungen. Es ist nachgewiesen, dass Flächenheizungen merklich effizienter arbeiten.

Diese können mit deutlich niedrigeren Systemtemperaturen ein ähnliches bzw. noch besseres Wohlgefühl schaffen, als Heizkörper.

Generell gilt sogar, dass die Effizienz steigt, sobald auch die Größe der beheizten Fläche steigt.

3. Es soll leicht installierbar sein!

Im Neubau ist fast jedes System gut zu integrieren. Handelt es sich allerdings um eine Sanierung, muss Alt gegen Neu ausgetauscht werden. Das wird häufig zur Belastungsprobe.

Nicht jedes Heizsystem kann einfach und ohne viel Aufwand (finanziell und arbeitstechnisch) eingebaut bzw. ausgetauscht werden.

Achtest du von Anfang an auf eine optimale Handhabung, ersparst du dir viele Nerven und graue Haare.

4. Nutze die Kombination mit erneuerbaren Energien!

Ressourcen auf der Erde sind endlich. Mit jedem Tag werden sie weniger. Das macht sich zum einen in der Umwelt bemerkbar und zum anderen steigen dadurch die Preise für die Energiekosten.

Das sind zwei gute Gründe das eigene Heizsystem mit erneuerbaren Energien zu kombinieren.

Hybridheizungen sind umweltschonend und sicher

Diese Art von Heizung ist kein eigenes Heizsystem. Vielmehr ist es eine Kombination aus mehreren Heizsystemen. So kann z.B. eine konventionelle Gasheizung mit einer Solarthermie-Anlage zusammenarbeiten.

Solange die regenerativen Energien vorhanden sind, werden diese zur Wärmeerzeugung genutzt. Sind diese einmal nicht vorhanden, greift der sichere Heizbetrieb der Gasheizung ein.

Hybridheizungen gibt es in den verschiedensten Kombinationen. Diese können im Altbau genauso wie im Neubau eingesetzt werden.

5. Schütze deine Gesundheit!

Mittlerweile gibt es viele Studien darüber, was eine simple Heizung am Menschen anrichten kann. Damit gehen Krankheiten, wie z.B. Asthma, Hauterkrankungen, usw. einher.

Gründe dafür sind hauptsächlich:

  • Trockene Luft
  • Zugluft &
  • Verbreitung von Bakterien und Viren.

Diese Risikofaktoren werden vor allem bei Verteilsystemen hervorgerufen, die über Konvektionswärme arbeiten. Solche sind beispielsweise Heizkörper.

Strahlungswärme ist förderlich für die Gesundheit

Mit Verteilsystemen, die teilweise oder fast gänzlich über Strahlungswärme funktionieren, kannst du den Risiken aus dem Weg gehen.

Dabei wird nicht, wie bei der Konvektion, die Luft erwärmt, sondern die Materie. Den Effekt der Strahlungswärme kannst du mit dem der Sonnenstrahlung vergleichen.

6. Werde zum Multi-Tasking-Held!

Solltest du im Sommer das Bedürfnis haben zu kühlen, kannst du es dir jetzt gleich doppelt einfach machen.

Es gibt einige Systeme, die ermöglichen, dass du im Winter heizen und im Sommer kühlen kannst. Und das bei geringen Energiekosten.

Dieser Schritt sollte vorab gründlich überdacht werden. Sowohl das Verteilsystem (z.B. Flächenheizung), als auch die Heizquelle (z.B. Wärmepumpe) müssen darauf abgestimmt werden.

Mit einer klugen Entscheidung kannst du dir eine geräuschvolle, ungesunde und teure Klimaanlage im Sommer sparen.

7. Sei aufmerksam bei der Heizquelle!

Die Rahmenbedingungen für die Nutzung können sehr unterschiedlich sein. So brauchst du z.B. bei einer Solaranlage ein besonntes Flach- oder Schrägdach.

Auch die Größe des Heizungsraumes kann eine Rolle spielen. Erkundige dich vorab welche Quellen für dich in Frage kommen und schaffe anschließend die notwendigen Voraussetzungen.

Auch solltest du beachten, dass die Energiepreise unterschiedliche Preisentwicklungen zeigen und sich diese in Zukunft fundamental auf deine Energiekosten auswirken können.

Zudem ist es für dich vielleicht auch relevant, dass die Umweltbelastung von Quelle zu Quelle unterschiedlich ist.

Fazit: Der größte Feind der Qualität ist die Eile!

Auf dich wartet da draußen das perfekte Heizsystem. Du musst es nur unter den vielen Angeboten finden.

Die oben genannten Punkte helfen dir dabei. Finde heraus, auf welche Punkte du besonders Wert legst und stimme das System darauf ab.

Deine Heizung ist kein kurzweiliges Konsumgut. Du wirst es viele Jahre, wahrscheinlich sogar einige Jahrzehnte, verwenden.

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Foto: Aaron Amat – fotolia.com